LE MOYEN AGE EN ORIENT. Byzance et l’Islam, Des Barbares aux Ottomans PDF

Die Geschichte Istanbuls reicht dank jüngster archäologischer Grabungen erheblich weiter zurück, als bisher angenommen wurde. Als griechische Stadt Byzantion gegründet, stieg die Stadt zu einem bedeutenden Handelszentrum und schließlich unter dem Namen Konstantinopel zur Hauptstadt des oströmisch-byzantinischen Reichs auf. Auch nachdem sie 1923 den Status der Hauptstadt verlor, und Pogrome Griechen und Armenier noch in den 1950er Jahren vertrieben hatten, konnte sich die Stadt wieder erholen und ist heute das ökonomische und kulturelle Zentrum der weit über die Türkei hinausreichenden Region, zugleich aber auch LE MOYEN AGE EN ORIENT. Byzance et l’Islam, Des Barbares aux Ottomans PDF aller wesentlichen gesellschaftlichen Konflikte.


Sand zum Meer hin ab, so dass eine Lagune entstand. Bis 2011 waren im Süden Thrakiens nur drei Stätten aus der Zeit um 8500 BP bekannt, nämlich Hoca Çeşme, Hamaylitarla und Kaynarca. Doch in diesem Jahr wurden paläolithische Funde, etwa bei Üçdutlar bekannt, die bis ins Paläolithikum zurückweisen, auf der Gallipoli-Halbinsel fand sich eine 2,5 ha große, vorneolithische Siedlung. In Fikirtepe bei Kadıköy konnten in den 1950er Jahren nur Notgrabungen durchgeführt werden, die jedoch die Anwesenheit von Fischern und Jägern anhand ihrer ovalen und rechteckigen Häuser aus Lehmgeflecht belegten, sowie anhand ritzverzierter Keramik. 2008 entdeckte man in 6 m Tiefe beim Bau des Schnellzugsystems Marmaray im ehemaligen Hafen von Yenikapı steinerne Hausfundamente.

Die Ausgräber fanden vier Gräber mit Skeletten und Opfergaben, die auf die Zeit zwischen 6400 und 6200 v. Die ältesten Spuren im Gebiet der Istanbuler Kernstadt stammen aus der späten Kupferzeit, also aus der Zeit zwischen 4500 und 3500 v. Schon in den 1920er Jahren und 1942 war man bei Arbeiten am Hippodrom auf Scherben gestoßen, doch erst 1987 konnte ihr Alter bestimmt werden. 2013 wurden an der Lagune von Küçükçekmece im Westen der Stadt aus Eisen hergestellte Figurinen von Göttern und Göttinnen gefunden.

Diese wurden von der Ausgräberin Şengül Aydıngün auf das 17. Damit stammen sie aus früh-hethitischer Zeit und stellen zugleich die ersten Hinweise auf die Anwesenheit von Hethitern in Europa dar. Die Frauenfigurine ist 5,4 cm hoch und wiegt 14 g, die Männerfigurine ist 6,1 cm hoch und wiegt 11 g. Wahrscheinlich besaßen die Thraker hier eine Siedlung namens Lygos, die von griechischen Kolonisten übernommen wurde. Eine Weinkanne aus dem frühen 6. Jahrhundert steht vielleicht schon in Zusammenhang mit der griechischen Siedlung des 7. Bereits für die Griechen war diese Meerenge von entscheidender Bedeutung.

Hier fuhren die Schiffe entlang, die Athen und andere Poleis mit Getreide aus dem Schwarzmeergebiet versorgten. In der bereits von Thrakern besiedelten Gegend auf der europäischen Seite kam es um 660 v. Stadtgründung durch Megarer, zusammen mit Kolonisten aus Argos und Korinth. Aufgrund ihrer Lage waren die beiden Städte von nahezu allen Kriegen betroffen, die sich in den folgenden Jahrhunderten im griechisch-kleinasiatischen Raum abspielten. Sowohl Kalchedon als auch Byzantion waren Mitglieder im Attisch-Delischen Seebund, letzteres dabei mit sehr hohem Tribut. Truppen eine erste Brücke über das Goldene Horn.

Nachdem Alexander der Große, der an der Spitze seiner makedonischen Truppen das Perserreich erobert hatte, 323 v. Zipoites belagert, der von 328 bis 280 v. In den Kriegen gegen Philipp V. Perseus standen beide Städte auf Seiten der Römer, 202 v. Nachdem die Stadt seit dem 4. Kontrolle des Seehandels eine wirtschaftliche Blüte erlebt hatte, wurde ihr Wachstum durch die Steuerpflicht gegenüber dem römischen Statthalter gebremst.

Septimius Severus ließ die Stadt zur Bestrafung für die Unterstützung seines Rivalen Pescennius Niger im Winter 195 auf 196 belagern und zerstören. Auf Fürsprache Caracallas wurde Byzantion jedoch wieder aufgebaut. 258 wurden Byzantion und Kalchedon von den Goten geplündert und zerstört. 324 wurde die Stadt bei den Kämpfen zwischen Konstantin und Licinius in Mitleidenschaft gezogen. Schlacht, die Konstantin für sich entscheiden konnte.